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    Gefahrgut-Übung mit Menschenrettung: Präzises Zusammenspiel mehrerer Einheiten

    Am vergangenen Samstag heulte um 13:48 Uhr die Sirene: Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit austretendem Gefahrstoff – ein Szenario, das sofort den Gefahrgutzug des Landkreises Vechta auf den Plan rief. Von Beginn an stand die Eigensicherung im Mittelpunkt: Bereits auf der Anfahrt sammelten sich die Einsatzkräfte deutlich vor der eigentlichen Einsatzstelle und warteten die erste Lagemeldung des vorausfahrenden Einsatzleiters ab – entscheidend für Stoffidentifikation, Gefahreneinschätzung und vor allem die Anfahrt unter Berücksichtigung der Windrichtung.

    Kurz darauf wurde windabhängig ein Bereitstellungsraum in unmittelbarer Nähe eingerichtet. Von dort aus konnte der anrückende Gefahrgutzug geordnet aufgenommen und den jeweiligen Abschnitten zugeteilt werden. Parallel rückte das Löschgruppenfahrzeug (LF) für die Menschenrettung bis an die Gefahrenzone vor: Der Angriffstrupp befreite eine bewusstlose Person aus dem verunfallten Tanklastzug innerhalb weniger Sekunden und verbrachte sie aus dem Gefahrenbereich. Das Umfeld wurde weiträumig abgesperrt, der Abschnitt „Gefahrgut“ aufgebaut und strukturiert in Betrieb genommen.

    Mit der Übernahme durch den Gefahrgutzug folgte der Übergang in den technischen Maßnahmenbetrieb: Eine DEKON-Stelle für die Einsatzkräfte wurde eingerichtet, Spezialtrupps rückten mit geeigneter Ausrüstung an die Leckage vor, um das Austreten des Stoffs zu stoppen. Ergänzend wurde die Werkfeuerwehr von ExxonMobil alarmiert. Deren Fachleute brachten die notwendigen Stoffinformationen ein und organisierten einen Ersatztankwagen, um den Gefahrstoff kontrolliert umpumpen zu können.

    Nach knapp drei Stunden konnte die Übung geordnet beendet werden. Die letzten Kräfte verließen die Übungsstelle und trafen sich zum kameradschaftlichen Ausklang in der Gaststätte Bramlage – ein wichtiger Teil jeder Großübung, um Eindrücke auszutauschen und das Erlebte nachzubereiten.

    Fazit: Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig klare Führungsstrukturen, Disziplin bei der Anfahrt unter Beachtung der Windrichtung und das nahtlose Zusammenspiel von Freiwilliger Feuerwehr, Spezialkräften und Werkfeuerwehr sind. Von der schnellen Menschenrettung bis zur fachgerechten technischen Abarbeitung griffen die Räder ineinander – genau so, wie es im Ernstfall sein muss.

    Besonderer Dank gilt der Übungsleitung, unserem Kameraden Jörg Pien, Christian Hannöver vom Gefahrgutzug sowie Christian Flerlage von ExxonMobil. Als externer Beobachter war zudem der Herr Tabke von PREWITA vor Ort und natürlich ein Dank an die Firmen DP World und ExxonMobil für die Bereitstellung der Anlage und Fahrzeuge für diese Übung!

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